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Im von Margaret Thatcher regierten Großbritannien bildet sich im Sommer des Jahres 1984 die ungewöhnliche Allianz zweier Gruppen: Eine Schwulen- und Lesbengruppe aus London beschließt bei der Gay Pride Demo 1984, unter dem Namen „Lesben und Schwule für die Bergarbeiter“ (Lesbians and Gays Support the Miners – LGSM) Spenden für die Familien streikender Bergleute zu sammeln. Nach anfänglichen Absagen aufgrund von Vorurteilen seitens der Gewerkschaft sucht die Gruppe auf eigene Faust einen Ort, den sie unterstützen konnte. Das kleine walisische Bergarbeiterdorf Onllwyn lässt sich auf ein Treffen ein. Die ungewöhnliche Konstellation sorgt für Irritationen auf beiden Seiten. Dank des Engagements einiger Frauen der Bergarbeiter sowie einer furiosen Tanzeinlage des exzentrischen Jonathan scheint das Eis gebrochen. Eine Gegnerin dieses Bündnisses informiert jedoch die Presse, welche die Streikenden ins Lächerliche zieht. Eine Abordnung des Ortes kommt dennoch zum Gegenbesuch nach London, wo die Organisation ein Benefizkonzert mit der Band Bronski Beat organisiert hat. Nach Ende des Streiks kommen die Bergarbeiter 1985 mit mehreren Bussen zum Gay Pride, wo sie die Spitze des Zuges bilden.

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Witold Sadowy ist der einer der bekanntesten Schauspieler Polens. In einem Interview zu seinem 100. Geburtstag sprach er erstmals über seine Homosexualität.

Sadowy wurde 1920 geboren und erlebte als 19-Jähriger die Besetzung Polens durch die Nazis. "Ich habe mich bei der staatlichen Akademie für darstellende Künste beworben und die Prüfung für den 7. September 1939 geplant", erinnerte er sich. Doch sieben Tage marschierte die deutsche Wehrmacht ein.

Der Traum von der Schauspielerei erfüllte sich dennoch: 1945 hatte Sadowy sein erstes Engagement am Dramatischen Theater in Warschau. Über vier Jahrzehnte war er auch als Filmschauspieler sowie zuletzt überwiegend als Autor und Theaterkolumnist in Polen aktiv. Seit 1989 ist er offiziell im Ruhestand.

Vor acht Jahren wurde Sadowy mit dem Orden Polonia Restituta ausgezeichnet, die zweithöchste zivile Auszeichnung der Polnischen Republik. Der 100-Jährige wurde zudem von der Vereinigung Polnischer Bühnenkünstler zum "Ausgezeichneten Mitglied" ernannt.

Polnische LGBTI-Organisationen feierten das Coming-out überschwänglich. "Herzlichen Glückwunsch Herr Witold", schrieb etwa das queere Magazin "Replika" auf Facebook. "Wir wünschen Ihnen weitere 100 Jahre."

Für ein Coming-out ist es nie zu spät: Mit dem 100-jährigen Witold Sadowy hat sich einer der bekanntesten Schauspieler Polens als schwul geoutet.

"Für mich ist es das Wichtigste, dass die Wahrheit überlebt", sagte Sadowy am Ende eines ausführlichen Interviews mit dem staatlichen Kulturkanal TVP Kultura, das anlässlich seines 100. Geburstags am 7. Januar geführt wurde. Und ließ die Bombe platzen: "Ich bin stolz, dass ich ein ehrlicher Mann bin. Ich habe nie geheiratet, ich habe keine Kinder, das ist etwas, das ich wirklich bedauere. Aber ich wurde anders geboren. Ich bin schwul."

Anschließend meinte die Schauspiellegende: "Jetzt habe ich alles gesagt, wie bei einer Beichte."

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Letzte Änderung am Dienstag, 02 Februar 2021 18:50
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