Zur Hirschfeld-Ehrung findet ein Festakt am 14. Mai statt

„In Zeiten von wachsendem Rechtspopulismus und religiösem Fundamentalismus ist das Erinnern an den jüdischen, schwulen Sozialdemokraten Magnus Hirschfeld wichtiger denn je,“ erklärt Jörg Litwinschuh, Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Die Stiftung veranstaltet den Festakt am 14. Mai gemeinsam mit der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft,

dem Abraham Geiger Kolleg und den FreundInnen eines Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses (E2H). Als Veranstaltungsort wurde das Haus der Kulturen der Welt gewählt – ganz in der Nähe der Stelle, an der bis zu seiner Zerschlagung durch die Nazis am 6. Mai 1933 Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft stand.

Der Festakt bildet den Auftakt zum Hirschfeld-Jahr 2018/2019, das von verschiedenen Events, Publikationen und weiteren Angeboten geprägt sein soll. „Der jüngeren Generation möchten wir in den zahlreichen Veranstaltungen zeigen, wie schnell es zu gesellschaftlichen Umbrüchen hin zu Repression und Verfolgung kommen kann – aber ebenso Hirschfelds stolzes und gelebtes Leben“, so Litwinschuh. „Ältere möchten wir an ihre Verantwortung erinnern, ihre eigenen Erfahrungen der Selbstbehauptung und die Vielfalt ihrer Lebensweisen selbstbewusst weiterzugeben.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 12 Juli 2018 18:42

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