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Tausende Menschen ziehen zum Christopher Street Day durch die Stadt. Themen waren die Ehe für alle, steigende Gewalt und Homophobie. Blumen und Regenbögen, Lack und Leder, wummernde Bässe und schillernde Schönheiten – fast alles war wie immer auf dem diesjährigen Christopher Street Day in Berlin, nur eines war definitiv anders:

Dass eine Werbekampagne mehr kann, als nur über Produkte zu informieren, beweist dieser Tage das Modeunternehmen Esprit. Bei Facebook hat das bereits zu heftigen Diskussionen geführt. Einige klar homophobe Postings und Kommentare auf der Seite des Unternehmens zeigen dabei, wie schwierig ein offener Umgang mit Homosexualität auch heute noch zu sein scheint.

Bei dem Anschlag in Orlando wurden am 12. Juni 2016 im Bundesstaat Florida in den Vereinigten Staaten 49 Menschen getötet und 53 verletzt. Damit ist er das folgenschwerste Attentat seit den Anschlägen am 11. September 2001, der gravierendste einzelne Gewaltakt gegen Homosexuelle und eines der verheerendsten Massaker in der Geschichte des Landes.

Können wir anhand von neutralen Bildern Menschen ansehen, welche sexuelle Orientierung sie haben? Nein, sagen amerikanische Wissenschaftler – und warnen davor, dass der Gaydar-Mythos Klischees zementieren könne. Ein Team von Wissenschaftlern der University of Wisconsin in Madison hat in einem Forschungspapier erklärt,

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