Esprit kämpft gegen Hasskommentare

Dass eine Werbekampagne mehr kann, als nur über Produkte zu informieren, beweist dieser Tage das Modeunternehmen Esprit. Bei Facebook hat das bereits zu heftigen Diskussionen geführt. Einige klar homophobe Postings und Kommentare auf der Seite des Unternehmens zeigen dabei, wie schwierig ein offener Umgang mit Homosexualität auch heute noch zu sein scheint.

Ein Statement für die Liebe

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm gelangen die neuesten Kollektionen für wärmere Tage in die Läden. Mit den steigenden Temperaturen kommen auch die alljährlichen Frühlingsgefühle zurück. Was liegt da näher, als seine Mode von einem glücklichen Paar bewerben zu lassen? So ähnlich dürften die Gedanken der Verantwortlichen gewesen sein, als sie die neue Kampagne für Esprit entwarfen.

anz bewusst hat sich Esprit dabei für ein junges, schwules Paar entschieden, das vom Fotografen Dan Martensen an verschiedenen Locations in Los Angeles abgelichtet wurde. Das klare Statement für Liebe, Freiheit und Respekt, das von dem Ratinger Unternehmen damit gesetzt wurde, ist in der Werbeindustrie leider noch eine Seltenheit, was wohl auch an den öffentlichen Reaktionen liegen dürfte.

Dass die Darstellung eines schwulen Pärchens selbst heute noch für derartige Kontroversen sorgt, wie es bei der aktuellen Kampagne von Esprit der Fall ist, erscheint in einer aufgeklärten Gesellschaft absurd. Umso wichtiger ist es, dass sich auch Firmen nicht von negativen Reaktionen einschüchtern lassen.

Glücklicherweise erhält Esprit reichlich Rückendeckung von anderen Usern. So zeigen die Reaktionen auch, dass es immer mehr Menschen gibt, die gegen schwulenfeindliche Kommentare vorgehen und den Mund aufmachen. Und das macht Mut für die Zukunft.

Letzte Änderung am Samstag, 27 Mai 2017 11:37

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